Schützenfest 2018

 

Dienstag, den 22.05  bis Freitag den 25.05.2018

In diesem Jahr konnte erst am Dienstag mit den ersten Vorbereitungen begonnen werden, da am Montag noch Pfingsten war. Zuerst wurde der Maibaum wieder entfernt. Dazu fanden sich wieder einige Schützen bereit mit den Vorbereitungen für unser 167. Schützenfest zu beginnen. Die Hauptaufgabe am Mittwoch war es, unser Zelt zu errichten. Der mittlerweile siebte Aufbau lief reibungslos ab. Nach drei Stunden stand das Grundgerüst des Zelts, denn am Donnerstag sollte die Zeltabnahme stattfinden.

 

Am Donnerstag ab 9:00 Uhr war der erste Großkampftag, was das Schmücken des Dorfes anbelangte. Leider konnten wir in diesem Jahr auf keinen Pritschenwagen zurückgreifen, sondern mussten mit einem Traktor von unserem Ehrenmitglied Theo Volkmuth zurückgreifen.

Am Freitag ging es ebenfalls um 9:00 Uhr los, um das Dorf bei herrlichem Sonnenschein weiter zu verschönern.

Auch hier fanden sich wieder viele fleißige Hände bereit mitzuarbeiten.

Um 14:00 Uhr ging es zum Haus des Kaiserpaares Frank und Tanja Schneider, wo sie und die Kaiserliesel am Sonntag mit allen Schützen abgeholt werden. Dort angekommen machte man sich an die Arbeit das Haus eines Kaisers würdig, mit grün-weißen Fahnenketten zu schmücken. Dann lud das Kaiserpaar alle Helfer, Freude und Bekannte ein, mit ihnen im Schützenzelt zu feiern. Es wurden leckere Grill Spezialitäten gereicht und es gab auch jede Menge Getränke. Natürlich wurden an diesem Abend wieder die Dinge, die das Schützenfest betreffen mit Humor ausdiskutiert. Es war ein rund herum gelungener Abend.

 

Samstag den 26.05.2018

Man traf sich laut Plan um 09:00 Uhr auf dem Schützenplatz, um diesen von der Feier vom Vorabend zu säubern und für den Abend vorzubereiten.
Zusammen mit der Pfarrgemeinde wurde das 167. Schützenfest mit einer Vorabendmesse, die vom neuen Pfarrer Pater George und Diakon Hubert Matheis zelebrierte wurde, eröffnet.
Im Anschluss an die heilige Messe wurde traditionell an den Kriegsgräbern den Toten beider Weltkriege und den verstorbenen Mitgliedern der Schützenbruderschaft mit dem Niederlegen eines Kranzes gedacht. Der Kranz wurde wie schon so oft von unserem Inaktiven Mitglied Günther Krosse gestiftet.

Nach diesem Ritual stellte man sich in Formation in Richtung Schützenheim auf, und unter musikalischer Begleitung der Blauen Funken Artillerie Lommersum ging es unter dem Kommando des 1. Kommandanten Markus Züll, dem 2. Kommandanten Dirk Lottner, sowie dem Ehrenkommandanten Theo Schall im Gleichschritt zum Schützenplatz. Um 19:15 Uhr wurde von unserem 2. Brudermeister Dirk Lottner das 167. Schützenfest mit dem Schützenball im Festzelt eröffnet. Es wurden die noch amtierenden Majestäten vorgestellt und der Eröffnungstanz durchgeführt.

 

Dann folgte noch ein ganz besonderes Highlight. Der Brudermeister ehrte Theo Schall für seine 65 jährige Mitgliedschaft. Er zitierte hier die Ereignisse des Jahres 1953 in dem Theo in die Bruderschaft eingetreten ist. Auch war der stellvertretenden Gebietsvorsitzende des RSB, Paul Hastrich gekommen, um Theo mit der Präsidenten Medaille zu ehren.

In diesem Jahr versuchte man wieder wie im Vorjahr, den Ball weiter aufzuwerten, dass man das PartyExpress Cologne bestellte, in der Hoffnung, dass man das Zelt voll bekommt. Man kann sagen, dass es diesmal gelungen ist. Sie brachten das Zelt um beben. Es wurde noch bis nach Mitternacht gefeiert.

Sonntag den 27.05.2018

Um 07:00 Uhr war die Ruhe in Godorf wieder vorbei, denn der 1. Kommandant Markus Züll und der 2. Kommandant Dirk Lottner, sowie der Fahnenträger Klaus Meinecke waren unter Begleitung der Blauen Funken Artillerie Lommersum im Dorf unterwegs die Schützen musikalisch zu wecken. Es herrschten um 7:00 Uhr schon Sommerliche Temperaturen von 23 Grad. Die Wettervorhersage für das Wochenende hatte sehr heiße Temperaturen und auch Gewitter gemeldet. Bisher hatten wir jedoch Glück und sind vom Regen verschont geblieben. Im Anschluss lud der Kaiser die Musik noch zum Frühstück ein.
Gleichzeitig waren wieder fleißige Hände im Festzelt tätig, um dieses wieder für den anstehenden Tag vorzubereiten.
Das Fest wurde an diesem Tag traditionell um 11:00 Uhr mit einem Frühschoppen für das Dorf eröffnet, bevor es mit musikalischer Begleitung um 13:00 Uhr zum Abholen des Kaiserpaares Frank und Tanja Schneider ging. Während des Aufenthaltes beim Kaiserpaar, spielte die Musik noch ein paar Lieder. Auch in diesem Jahr konnten unsere Fahnenschwenker wieder ihre Darbietungen zur Freude des Kaisers darbringen. Da es so aussah, als wollte es jeden Moment anfangen zu regnen, gab der 1. Kommandant schon um 13:50 Uhr den Befehl zum Rückmarsch. Nun ging es mit samt Kaiserpaar in Formation zum Schützenheim zurück, wo schon unsere befreundeten Bruderschaften aus unserem Bezirksverband und Umgebung auf uns warteten.
 

 

Um 14:50 Uhr kam vom 1. Kommandanten Markus Züll der Aufruf „Aufstellen zum Festzug“ durch das Mikrofon. Bei fast 30 Grad und bedecktem Himmel startete der Festzug. Am Zug nahmen die befreundeten Ortsvereine aus Godorf und die Bruderschaften aus dem Bezirksverband Brühl, sowie die Schützen Kameradschaft aus Wesseling – Berzdorf, die Adlerschützen aus Köln Zollstock, die Schützen aus Bayenthal und der Stadtkönig der Tellschützen Köln-Mülheim teil. Nach dem Festzug und der offiziellen Begrüßung und dem musikalischen Gebet an die Schutzpatrone erschallte das Kommando „Schützen weggetreten“.
Anschließend fand ein Zugpreisschießen für alle Teilnehmergruppen statt. Die Jugendabteilung schoss in diesem Jahr mit dem Lasergewehr. Durchgeführt wurden die Schießen vom Schießmeister Renate Rosen und Dirk Lottner. Danach kam der Höhepunkt des heutigen Tages, das Inaktiven Königschiessen.
Es meldeten sich 15 Teilnehmer und der Wettkampf wurde um 18:04 Uhr gestartet. In diesem Jahr war der Vogel nicht so zäh wie im Vorjahr. Mit dem 87. Schuss konnte sich Domenik Kienleitner, gegen seine zum ersten Mal für sich erringen. Den Rest des Abends feierten die Schützen mit dem neuen Würdenträger.

 

Montag den 28.05.2018

Nach dem Putzen und Aufräumen der Reste der Feierlichkeiten vom Vorabend wurde sich auf das heutige Vogelschießen ausgerichtet.
Das noch amtierende Kaiserpaar Frank und Tanja Schneider hatte zu Beginn alle aktiven Mitglieder zum traditionellen Mittagessen eingeladen. Am heutigen Tag gab es eine köstliche Erbsen- und Hühnersuppe.
Nachdem alle Mitglieder und Würdenträgeranwärter gestärkt waren, wurde pünktlich und wie im Zeitplan vorgeschrieben begonnen, die Orden und die neuen Würdenträger auszuschießen.

Um 12:30 Uhr wurde mit dem Schießen des 34. Königs der Könige begonnen. Es starteten 7 ehemalige Könige, um diese Würde für sich zu erringen. Es dauerte bis zum 131. Schuss und 55 Minuten bis Markus Züll den Wettkampf beenden konnte. Er erreichte diese Würde zum ersten Mal.


Im Anschluss wurde der Bambiniprinz mit dem Lasergewehr ausgeschossen. Hier fand in diesem Jahr das Schießen zum 12. Mal statt. Der Wettkampf dauerte nur 8 Minuten, war aber trotzdem sehr spannend. Es nahmen 5 Teilnehmer zwischen 6 und 12 Jahren teil. In diesem Jahr konnte diesen Titel zum ersten Mal Niklas Bendermacher für sich erringen.


 


Bei dem Wettkampf um die Orden wurden folgende Gewinner ermittelt:
In der Bambiniklasse setzte sich ebenfalls Niklas Bendermacher mit 30 Ringen gegen seine Konkurrenten durch. In der Schülerklasse war kein Starter. In der Jugendklasse siegte Gereon Küster. In der Schützen- und Altersklasse konnte Dirk Lottner den Orden erringen. Beim Orden der Schützenfrauen setzte sich wieder einmal Renate Rosen durch. Beim Orden der Seniorenklasse siegte Klaus Meinecke gegen seine 6 Mitstreiter.

In der Reihenfolge des Vogelschießens war nun der Vogel für die Schützenschwestern, also der Vogel für die Schützenliesel aufgesteckt worden. Hier nahmen in diesem Jahr nur 2 Schützenschwestern am Wettkampf teil und nach 126 Schuss und 29 Minuten setzte sich Renate Rosen gegen Daniela Lottner durch und errang die Würde zum vierten Mal.


Im Anschluss wurde, für das Dorf erkennbar auf den beiden aufgestellten TV-Bildschirmen, der Bürgervogel ausgeschossen und somit die 22 Preissieger ermittelt.
Das 62. Prinzenschiessen konnte in diesem Jahr auch wieder stattfinden. An den Start gingen 2 Teilnehmer, die um diese Würde stritten. Nach 54 Schuss und 15 Minuten stand der Jungschützenprinz fest. Es war Vanessa Dahms.


Der letzte Gipsvogel am heutigen Tag war nun dran, der Rittervogel. In folgender Reihenfolge wurden die Ritter ermittelt: den Kopf erlegte Siggi Sarnow, linker Flügel Jamie Sarnow, rechter Flügel Hans Rosen, den Schweif Klaus Meineke und den Rumpf versuchten dann die restlichen Teilnehmer zu bearbeiteten. Durch einen gezielten Schuss schaffte es Hubert Bstieler den Vogel von der Stange zu holen. Insgesamt benötigten alle Teilnehmer 182 Schuss.

Von Links: Hubert Bstieler, Jamie Sarnow, Siggi Sarnoe, Herbert Leyendecker, Klaus Meinecke, Hans Rosen


Nach allen Wettkämpfen kam nun der wichtigste Teil am heutigen Tag. Es waren insgesamt 6 Teilnehmer, die um die Königswürde kämpften. Bevor es nun zum Ausschießen des 110. König der Bruderschaft seit 1851 kam, wurde vom 1. Schießmeister Renate Rosen noch einige Regeln erklärt. Kommentiert wurde dieser Wettkampf vom Frank Schneider. Nach einem fairen Wettkampf und nach dem 189. Schuss und 95 Minuten hieß unser neuer König Herbert Leyendecker, der diese Würde zum 2. Mal erringen konnte. Es folgte ein großer Jubel und es wurde ein donnerndes „Dreimal gut Schuss“ auf den neuen Schützenkönig ausgerufen.
Nachdem die Frauen der Würdenträger zurecht gemacht waren und wieder auf dem Schützenplatz erschienen, zogen die neuen Würdenträger und die Schützenschar in das Schützenzelt ein. Im Anschluss begann der 2. Brudermeister Dirk Lottner mit der Umkrönung. Es wurde dann noch bei Freibier vom neuen Schützenkönig für alle noch Anwesenden im Schützenzelt bis in die Nacht gefeiert.

 

Dienstag den 29.05.2018
Der Dienstag war der Tag des Aufräumens. Um 08:00 Uhr waren schon wieder viele fleißige aktive und auch inaktive Schützen zum Schützenplatz gekommen, einige sichtlich angeschlagen von den vergangenen Tagen, um alles wieder abzubauen und zu bereinigen. Es war unerträglich schwül und für den Mittag waren Gewitter angesagt. Der Wettergott hatte zwar ein Einsehen was das Wetter anbelangte, aber die umherstehenden Bäume hatten unsere Zeltdächer schön mit Harz beschmiert, sodass alle Dächer abgewaschen werden mussten. Es konnte alles noch vor dem Regen wieder verpackt werden.

Nachdem das Dorf wieder soweit entschmückt war und das Zelt endlich soweit verstaut war, begann unser Grillmeister Robert Sieck mit dem Grillen von Würstchen und leckeren Fleischsachen. Wie es auch schon Tradition ist, wurde dieser Tag auch noch mit einigen Bierchen, sowie Kaffee und Kuchen, verabschiedet. Unser 1. Kassierer Klaus Schneider machte in diesem Jahr wieder ein fröhlicheres Gesicht, da der Verlauf trotz des heißen Wetter einigermaßen zufrieden stellte.



 

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